Warum Sie die beste Vape-Temperatur für Ihr Cannabis kennen müssen

Falls Sie beim Befüllen Ihres Lieblingsverdampfers nie sonderlich über die richtige Temperatur nachgedacht haben, sind Sie nicht allein – nur wenige Leute setzen sich ernsthaft mit diesem Thema auseinander.

Kennen Sie jedoch die beste Vape-Temperatur für Ihre Kräuter, könnte dies einen weltbewegenden Unterschied Ihrer (evtl. fehlenden) Highs mit sich bringen. Und damit nicht genug: Das Verdampfen bei der richtigen Temperatur für die spezifische Art des konsumierten Cannabis kann auf lange Sicht viel gesünder sein – besonders im Vergleich zum traditionellen Rauchen.

Ob Sie es glauben oder nicht: Das Einstellen Ihrer Vape-Temperatur kann wirklich dabei helfen, die wahrgenommenen therapeutischen (oder High-produzierenden) Effekte „zu regulieren“. Wenn Sie sich in letzter Zeit nach dem Vapen von Gras mit hohem THC-Anteil unruhig oder paranoid gefühlt haben und diesen Effekt lieber ein wenig abschwächen würden, kann der Temperaturregler an Ihrem Gerät erstaunlich leicht helfen. So können Sie sich entspannter und ruhiger fühlen oder einfacher einschlafen.

In diesem Artikel beschreiben wir die besten Vape-Temperaturen für Marihuana. Das Kraut beinhaltet viele wichtige funktionelle Verbindungen (inklusive THC und CBD), die alle bei sehr spezifischen Temperaturen zu kochen beginnen. Wenn Sie diese kennen und Ihren Gras-Vaporizer entsprechend anpassen, können Sie sich praktisch über Nacht vom begeisterten Vaper zum echten Cannabis-Profi entwickeln.

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Die richtige Temperatur zum Verdampfen von Marihuana kennen

Wie wir alle wissen, sind keine zwei Marihuana-Sorten gleich. Aus diesem Grund dürfen keine zwei Stämme bei exakt gleicher Temperatur gevaped werden. Wenn Sie nun Unmengen Geld für einen ausgefallenen Cannabis-Verdampfer mit einstellbarem Temperaturregler ausgegeben haben, wollen Sie natürlich das Beste aus Ihrem Gerät herausholen. Das Wissen um die richtigen Verdampfungtemperaturen ist der erste Schritt, um die Funktion und das Design jedes Vaporizers voll auszunutzen.

Hier ist eine kurze Liste der wichtigsten chemischen Cannabis-Komponenten und der jeweiligen Temperatur, bei der sie anfangen zu verdampfen (Quelle: Leafly):

Cannabinoide:

Terpene:

  • THC (ca. 157 °C)
  • CBD (ca. 180 °C)
  • CBN (ca. 185 °C)
  • THCv (ca. 220 °C)
  • Pinene (ca. 155 °C)
  • Caryophyllen (ca. 160 °C)
  • Myrcen (ca. 168 °C)
  • Limonen (ca. 176 °C)
  • Linalool (ca. 198 °C)

Die Auswahl der Effekte jeder Komponente der Knospe mag so einfach erscheinen, wie das Einstellen der Vape-Temperatur auf den jeweiligen Siedepunkt. Leider ist dem nicht ganz so.

Die Verdampfungstemperatur wird größtenteils von der Feuchtigkeitsmenge beeinflusst, die noch in der zu verdampfenden Blüte verbleibt; wenn sie noch ziemlich feucht ist (d.h. viel Wasser enthält), wird ein großer Teil der Wärme allein zum Verdampfen des Wassers verwendet. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, die Temperatur immer etwa 5 °C höher als den Wert einzustellen, den Sie für eine bestimmte Verbindung verwenden möchten.

Tatsächlich begehen die meisten Cannabis-Konsumenten den Fehler, ihre Knospen (oder Öle, Splitter, Kleckse usw.) bei einer zu hohen Temperatur zu vapen. Wenn Sie selbst auch dazu neigen, nach ein paar Zügen aus einer besonders starken Mischung ein wenig nervös oder sogar paranoid zu werden, dann sollten Sie definitiv den Kauf eines Gras-Vaporizers mit Temperaturregler in Betracht ziehen. Die Senkung der Temperatur um ein paar Grad kann bereits einen weltbewegenden Unterschied ausmachen!

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Je höher die Temperatur, desto intensiver das High (im Allgemeinen)

Im Allgemeinen gilt: Je höher die Temperatur, bei der Sie Ihre Blüten verdampfen, desto intensiver wird Ihr High. Viele Vaper wählen deshalb eine Temperatur von weit über 200 °C, um so high wie möglich zu werden – was natürlich perfekt ist, wenn das Ihr Endziel ist.

Viele andere Vaper ziehen jedoch eine entspannende, beruhigende Wirkung vor, die nur ein leichtes High erzeugt und bei der sie mental völlig klar und funktional bleiben. Wenn das für Sie erstrebenswert klingt und/oder Sie die THC-induzierte Paranoia, Lethargie etc. vermeiden möchten, dann können Sie eindeutig von einer Vape-Temperatur zwischen 149 und 166 °C profitieren.

Auf diese Weise können Sie von der beruhigenden, stimmungsaufhellenden Wirkung vieler Cannabis-Terpene profitieren und gleichzeitig genügend THC freisetzen, um die therapeutische Wirkung des Marihuanas zu genießen. In Bezug auf die Menge der freigesetzten, aktiven Cannabis-Verbindungen gibt es bei etwa 160 bis 168 °C einen recht signifikanten Sprung. Wenn Sie unter dieser 168 °C-Marke bleiben, lassen sich die meisten härteren Auswirkungen der stärkeren Marihuana-Sorten vermeiden.

Wenn Sie ein etwas stärkeres Gefühl als das bei Niedrigtemperaturen (unter 166 °C) ausgelöste High bevorzugen, aber trotzdem nicht „zugedröhnt“ werden wollen, dann versuchen Sie es mit einer Temperatur zwischen 171 und 199 °C. Für ein intensives High, eine maximale, bewusstseinsverändernde Euphorie, zur Schmerzlinderung oder einfach nur zum Einschlafen empfehlen wir eine Temperatur von über 199 °C.

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Je höher die Temperatur, desto intensiver das High (im Allgemeinen)

Auch wenn Sie die Effekte Ihres Marihuanas durch die Anpassung der Temperatur des Vaporizers signifikant verändern können, ist es insgesamt immer noch einfacher gesagt als getan. Viele Vaporizer sind leider ziemlich unzuverlässig und ungenau im Hinblick auf die Einstellung einer bestimmten Temperatur.

Dies gilt insbesondere für billige, minderwertige Vape-Pens, deren E-Coils häufig „Hot Spots“ aufweisen, die eine genaue Temperatureinstellung fast unmöglich machen. Ihnen ist wahrscheinlich schon bewusst, dass die meisten preiswerten Vape-Pens nicht einmal die Möglichkeit bieten, die Temperatur einzustellen. Sie inhalieren einfach am Mundstück während sich die eingebauten E-Coils oft auf Temperaturen erhitzen, die jenseits der „gesunden“ Grenze von 235 °C liegen.

Wenn Sie also Ihr neu erlangtes Wissen um die besten Vape-Temperaturen voll ausschöpfen wollen, haben Sie keine andere Wahl: Investieren Sie etwas mehr Geld in ein Qualitätsgerät. Dabei müssen Sie sich natürlich nicht für einen großen Tisch-Vaporizer wie etwa den Volcano entscheiden – es gibt ebenso viele wirklich gute, diskrete und tragbare Vaporizer. Sie müssen nur wissen, worauf es zu achten gilt!

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